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Internistische Rheumatologie

Liebe Patientinnen und Patienten,

Anfang des Jahres 2004 wurde die Klinik für Internistische Rheumatologie unter meiner Leitung eröffnet.

Diese Abteilung hält 20 Betten für die akut-rheumatologische Versorgung in der StädteRegion Aachen vor. Zusätzlich besteht eine Ermächtigung zur vertragsärztlichen Versorgung von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen im Rahmen einer Rheuma-Ambulanz.Damit ist am Medizinischen Zentrum StädteRegion Aachen, Betriebsteil Marienhöhe, eine umfassende rheumatologische Versorgung aus einer Hand realisiert, ein Konzept, das für unsere Region einzigartig ist.

Diagnostisch hat die internistische Rheumatologie bei entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen die wichtige Aufgabe, mögliche Organmanifestationen festzustellen bzw. auszuschließen und ggf. zu therapieren. Dies gilt vor allem für eine Gruppe besonders schwer verlaufender entzündlicher Systemerkrankungen, wie die hochaktive chronische Polyarthritis, die so genannten Kollagenosen (z.B. SLE, Polymyositis, Sklerodermie) und Vaskulitiden, die zu lebensbedrohlichen Krankheitsbildern führen können.

In solchen Fällen kann nur eine rasche, fachkompetente Diagnostik und eine gezielte Therapie unter Einsatz aller modernen therapeutischen Optionen den Verlauf beeinflussen.

Die junge Abteilung für Internistische Rheumatologie ist hierauf besonders spezialisiert.

Das Medizinische Zentrum StädteRegion Aachen, Betriebsteil Marienhöhe, kann dabei erstmalig ein Konzept zur umfassenden akut-rheumatologischen Versorgung solcher Patienten aus einer Hand anbieten.

Die Versorgung unserer Patienten wird in enger Kooperation zwischen der Internistischen Rheumatologie und den bestehenden Abteilungen der Internistischen Klinik (Pulmologie, Gastroenterologie, Kardiologie), inklusive der Intensivmedizin, der Rheumaorthopädie, der Orthopädie, der Schmerztherapie sowie der physikalischen Therapie und Ergotherapie realisiert.

Neben den unterschiedlichen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und nicht-entzündlichen Beschwerdebildern widmen wir uns auch im Rahmen der durch die WHO ausgerufenen "Bone and Joint Decade" dem Problem der Osteoporose, die eine immer größere Bedeutung spielt, je stärker unsere Gesellschaft altert. Wir führen die konservative Behandlung von osteoporotischen Frakturen durch, die nicht operativ stabilisiert werden müssen oder einer Vertebroplastie nicht zugeführt werden können.

Die notwendige Diagnostik, Ursachenforschung und medikamentöse Therapie erfolgt in unserer Abteilung.

Eine Einweisung in die Klinik für Internistische Rheumatologie oder die stationäre Aufnahme über die Notfallambulanz des Betriebsteils Marienhöhe ist jederzeit möglich.

Typische Indikationen sind:

  • akute Schubsituationen entzündlich-rheumatischer Systemerkrankungen, die ambulant nicht ausreichend diagnostisch abgeklärt und therapiert werden können
  • Organmanifestationen oder Organkomplikationen rheumatisch immunologischer Krankheiten, die eine stationäre Überwachung erforderlich machen
  • Therapiekomplikationen, die eine stationäre Überwachung erforderlich machen
  • Medikamentöse Neueinstellung, vor allem mit überwachungsbedürftiger immunmodulatorischer Therapie oder Biologika, andere komplexe therapeutische Maßnahmen, Infusionstherapien (auch bei schwerem Raynaud-Syndrom mit kritischer akraler Zyanose)
  • Hohe Komorbidität des rheumatisch Erkrankten und solche Patienten, die aufgrund ihrer Begleiterkrankungen nicht in zumutbarem Rahmen ambulant diagnostiziert oder behandelt werden können
  • Unklare, schwer verlaufende Systemerkrankungen, bei denen eine entzündlich immunologische Ursache vermutet wird (z.B. unklares Fieber, unklare BSG-Erhöhung), eine ambulante Diagnostik aber nicht zeitgerecht oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich erscheint
  • Manifestationen und Komplikationen einer Osteoporose, z.B. ambulant nicht beherrschbare Schmerzen

Eine telefonische Kontaktaufnahme mit der Klinik für Internistische Rheumatologie ist möglich unter der Nummer 0 24 05 - 62 37 49 (Sekretariat Sylvia Stettner).

 

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Fax: 02405 62-3853
 
 
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Dr. Hans-Böckler-Platz 1
52146 Würselen
Fon: 02405 801-0
Fax: 02405 801-1209

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E-Mail: mps @ mz-ac.de
 
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